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Die Gesellschaft für Aussenpolitik hat es sich seit mehr als einem halben Jahrhundert zur Aufgabe gemacht, das Verständnis für internationale Entwicklungen zu fördern, aktiv zu diskutieren und damit zur aussenpolitischen Meinungsbildung beizutragen. Gleichzeitig prägt der Dialog der Referenten – opinion leaders in ihren Ländern – mit interessierten Menschen in kosmopolitischer Atmosphäre das Bild Deutschlands im Ausland.
In diesem Sinne wurde unsere Gesellschaft am 2. August 1948 gegründet. Diese Initiative erfolgte also bereits bevor am 10. August auf Herrenchiemsee der Verfassungskonvent zusammentrat, um einen Verfassungsentwurf für den neu zu bildenden Weststaat zu erarbeiten.
Unser Auftrag als ein überparteiliches Podium der Diskussion aussenpolitischer Prozesse wird gefördert durch die Bundesregierung, vertreten durch das Auswärtige Amt und den Freistaat Bayern, vertreten durch die Staatskanzlei.
Wir widmen uns vor allem den Themen der europäischen Integration, den deutsch-amerikanischen und den deutsch-russischen Beziehungen, der globalen Sicherheitspolitik sowie der Weltwirtschafts- und Finanzpolitik.
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