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17. Januar 2017

25 Jahre nach dem Zerfall Jugoslawiens: Der Westbalkan zwischen EU-Integration und autoritärer Versuchung

Dr. Wolfgang Petritsch

Wolfgang Petritsch (* 26. August 1947 in Klagenfurt) ist ein österreichischer Diplomat und Politiker (SPÖ). Er ist ein Angehöriger der slowenischsprachigen Volksgruppe von Kärnten.

Wolfgang Petritsch wuchs in Glainach auf.[1] Er studierte Geschichte, Germanistik, Politikwissenschaft und Recht an der Universität Wien, an der er 1972 promovierte. Von 1977 bis 1983 war er Sekretär von Bundeskanzler Bruno Kreisky, über den er im Jahre 2011 eine Biographie veröffentlichte. Während seiner Zeit als österreichischer Botschafter in Belgrad (1997 bis 1999) wurde er zum EU-Sonderbeauftragten für den Kosovo ernannt. Als solcher war er 1999 EU-Chefverhandler bei den Friedensverhandlungen von Rambouillet und Paris. Als Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina (1999 bis 2002) leitete er die zivile Implementation des Friedensvertrags von Dayton. Bei der Nationalratswahl 2002 kandidierte er für die SPÖ und wäre im Falle eines Wahlsieges als Außenminister vorgesehen gewesen. Bereits vor dem Wahlgang wurde er zum österreichischen Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf ernannt, auf dessen Posten er bis Anfang 2008 wieder zurückkehrte.

Wolfgang Petritsch gilt als Außenpolitikexperte mit dem Schwerpunkt Südosteuropa.

(Wikipedia)