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08. Juni 2015

Japans Außenpolitik im Kräftefeld Südostasiens

Dr. Markus Tidten, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

Dr. Markus Tidten, Jahrgang 1947, Studium der Philosophie, Japanologie und Koreanistik an den Universitäten Bonn, Sophia (Tokyo) und Nanzan (Nagoya). Promotionsstipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Dissertation an der Universität Bonn zum Thema „Die sprachlichen und parasprachlichen Determinanten des japanischen Soziativsystems“ (1981, Note: summa cum laude), freier Mitarbeiter am NHK Büro Bonn, Konferenzdolmetscher für das Auswärtige Amt, Lektorate an den Universitäten Bonn, Nanzan (Nagoya), Sophia (Tokyo) zu sprach- und sozialwissenschaftlichen Themen, Gründungsdirektor des Tokyoter Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung (1985-92). Seit 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Asien der Stiftung Wissenschaft und Politik SWP Berlin, früher Ebenhausen bei München, (vgl.: www.swp-berlin.org). Veröffentlichungen zu außen- innen- und sicherheitspolitischen Fragestellungen in Nordostasien mit Schwerpunkt Japan. Allgemeine Forschungsschwerpunkte: Außen-, Innen- und Sicherheitspolitik Japans, Japans Verhältnis zu Korea, Rußland und China, Japans Rolle in der Region und weltweit, Japans Verhältnis zu den USA.

Dr. Markus Tidten forschte bis zu seinem Ruhestand in 2012 an der Stiftung Wissenschaft und Politik zur Sicherheitspolitik in Nordostasien. Ein ausgewiesener Schwerpunkt war dabei Japans zukünftige politische und sicherheitspolitische Rolle in Nordostasien. Die unabhängige Stiftung berät den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung in allen Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik berät. Am 11. Juli 2014 verlieh ihm die Regierung Japans den „Orden der aufgehenden Sonne am Band, goldene Strahlen“.