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10. November 2014

Deutsche Politik in Afrika: Neue Leitlinien – Neuer Ansatz?

Podiumsdiskussion

Botschafter Dr. Peter Blomeyer, Uganda

Botschafter Andreas Peschke, Kenia

Moderation: Charlotte Hübner, MsC School of Oriental and African Studies, London

In Kooperation mit dem Institut für Auslandsbeziehungen ifa

In den Medien findet Afrika gemeinhin dann Beachtung, wenn ein neuer Konflikt schwelt: Südsudan, Zentralafrikanische Republik, Libyen, Kongo – um nur einige aktuelle Beispiele zu nennen. Deutschlands neue Afrika-Leitlinien, die das von der schwarz-gelben Regierung 2011 beschlossene Strategiepapier ablösen, verstehen Afrika insbesondere als Chancenkontinent und wollen diesem in seiner Heterogenität gerecht werden. Die Potenziale Afrikas liegen, so das 15-seitige Dokument, im Wirtschaftswachstum, im Ressourcenreichtum, in den wachsenden Absatzmärkten und der stetigen Konsolidierung demokratischer Strukturen vieler Staaten. Dennoch kommt es weiterhin zu Konflikten, Krisen und Menschenrechtsverletzungen. In Form von Migrationsbewegungen wirken sich diese immer unmittelbarer auch auf Europa aus. Mehr Verantwortung zu übernehmen – und sich auch militärischen Einsätzen nicht gänzlich zu entziehen – ist eines der erklärten Ziele der Bundesregierung. Dabei steht der Dialog mit den afrikanischen Partnern im Vordergrund, um neuen Herausforderungen gemeinsam begegnen zu können.