28.05.2026 - 19:00 Uhr
Zehn Jahre nach dem Referendum, in dem sich die Briten für den EU-Austritt entschieden, stehen die Zeichen wieder auf Annäherung. Grund dafür ist unter anderem die neue geopolitische Lage, die angesichts des Ukraine-Kriegs, der Spannungen im Nahen Osten und der Disruption im transatlantischen Verhältnis eine engere außen- und sicherheitspolitische Kooperation Europas erfordert. Hinzukommen die wirtschaftlichen Probleme in Großbritannien und Deutschland. Auch die Meinungsumfragen im Vereinigten Königsreich lassen auf eine vorsichtige Trendwende schließen. Beim nächsten EU/UK-Gipfel im Juli sollen die Weichen neu gestellt werden. Aber: Welche Optionen sind realistisch und wo sind die roten Linien?
Jannike Wachowiak, UK in a Changing Europe, London
Thomas Spickhofen, ARD-Korrespondent Brüssel
Moderation: Yvonne Esterházy, Vorstand der Gesellschaft für Außenpolitik
Thomas Spickhofen ist seit mehreren Jahren ARD-Korrespondent in Brüssel und ein Experte für die EU und die Nato sowie für die komplizierte Gemengelage der 27 EU-Mitgliedsstaaten. Vorher verbrachte er viele (Brexit-)Jahre in London und war vorher einige Jahre an verschiedenen Steuerrädern der ARD u. a. als Leiter der Intendanz beim WDR und als Chef vom Dienst beim NDR-Hörfunk tätig.
Jannike Wachowiak forscht am Londoner Think Tank „UK in a Changing Europe”. Ihr Spezialgebiet sind die Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien insbesondere der Bereich Sicherheitspolitik. Weitere Schwerpunkte sind die Europapolitik und die EU-Institutionen. Früher war sie für die Friedrich-Ebert-Stiftung in Brüssel und London sowie für den Think Tank „European Policy Centre“ tätig.
Anmeldung
Informationen folgen, Mitglieder werden per E-Mail informiert
Ort
Institut Cervantes
Alfons-Goppel-Str. 7
80539 München
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen