07.10.2026 - 19:30 Uhr
Der 7. Oktober 2023 ist ein weiterer ikonischer Tag der jüngeren Menschheitsgeschichte. Das Massaker an der israelischen Bevölkerung und die Folgen dominieren bis heute einen großen Teil der Nahost-Diskussion. Die Gesellschaft für Außenpolitik nimmt den dritten Jahrestag dieses Ereignisses zum Anlass, über die Ursachen und die Folgen dieses Ereignisses zu diskutieren. Dabei wollen wir auch betrachten, inwiefern durch dieses Massaker und die Folgen eine zukünftige Friedensordnung in der Region überhaupt noch möglich ist. Es soll auch diskutiert werden, wie sich Deutschland und die EU politisch positionieren sollen und welche möglichen Einflussmöglichkeiten es gibt.
Moderation: Dr. Rainer Stinner, Mitglied des Vorstands der Gesellschaft für Außenpolitik
Wir wollen dieses Thema mit zwei ausgewiesenen Expertinnen beleuchten:
Dr. Muriel Asseburg ist eine herausragende Kennerin der Region. Seit 2001 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Internationale Politik und Sicherheit der Stiftung Wissenschaft und Politik. Sie hatte und hat mehrere Leitungsfunktionen inne, so leitete sie von Oktober 2006 bis Juni 2012 die Forschungsgruppe „Naher/Mittlerer Osten und Afrika“. Ab Januar 2024 leitet sie die Themenlinie Autokratisierung als Herausforderung für die deutsche und europäische Politik. Sie hat mehrere Jahre in verschiedenen Orten in der Region gelebt und ist bekannt für viele Publikationen und klare Standpunkte zu den Konfliktfeldern in der Region.
Dr. Susanne Glass ist Redaktionsleiterin Ausland und politischer Hintergrund beim Bayerischen Rundfunk in München und verantwortet somit TV, Radio sowie Online-Formate betreffend Ausland und politischer Hintergrund im BR/ARD. Von 2016 bis 2021 war sie als Studioleiterin und Chefkorrespondentin im ARD-Studio Tel Aviv zuständig für Israel und die palästinensischen Gebiete. Seit Juni 2026 ist sie Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft für Außenpolitik.
Anmeldung
Anmeldung s.u.
Ort
Seidlvilla
Nikolaiplatz 18
80802 München
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