21.05.2026 - 19:00 Uhr
Podiumsdiskussion mit
Katajun Amirpur, Universität zu Köln
Agnes Bresselau von Bressensdorf, Institut für Zeitgeschichte
Shahrzad Eden Osterer, Bayerischer Rundfunk
Seit den Angriffen der USA und Israels auf den Iran Ende Februar hält der Krieg im Nahen Osten die Welt in Atem. Viel wurde seither über die Kriegsziele des amerikanischen Präsidenten diskutiert – doch wo liegen in diesem komplexen Geflecht die deutschen Ziele und Interessen? Wie hat sich Bonn und später Berlin seit der „Islamischen Revolution“ von 1979 gegenüber Teheran positioniert? Welche Antworten fand die deutsche Außenpolitik auf die Menschenrechtsverletzungen des Regimes und die Bedrohung durch das iranische Atomprogramm? Welche Bedeutung hatten wirtschaftliche und energiepolitische Fragen? Unser Podium nimmt die aktuellen Entwicklungen am Persischen Golf zum Anlass, die deutsch-iranischen Beziehungen in den Fokus zu nehmen und sie zeithistorisch einzuordnen.
Einführung: Vigdis Nipperdey, Vorstand der Gesellschaft für Außenpolitik
Moderation: Magnus Brechtken, Institut für Zeitgeschichte
Eine Anmeldung ist erforderlich unter: telefonisch unter (089) 12688-0 oder per E-Mail an muenchen@ifz-muenchen.de
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