17.02.2026 - 19:00 Uhr
Die aktuelle Weltpolitik ist von gravierenden Konflikten und den Initiativen des US-Präsidenten geprägt. Von zentraler Bedeutung sind der russische Krieg gegen die Ukraine, der Friedensprozess im Gaza, die Unterdrückung der Bevölkerung im Iran und die zunehmende Rivalität des globalen Südens, vor allem Chinas, gegenüber dem Westen. Während sich die Trump-Regierung bei einigen Konflikten für eine Lösung engagiert, scheint der Disput über Grönland eher die transatlantische Allianz zu gefährden. Zwei Tage nach der Munich Security Conference (MSC) sprechen wir mit einer der profiliertesten Expertinnen internationaler Politik, Prof. Groitl. Neben der Nachlese zur Münchener Sicherheitskonferenz stehen Strategien für die deutsche und europäische Außenpolitik, die US-Außenpolitik, Russlands Ukraine-Krieg, Chinas Machtstreben und der Konflikt im Nahen Osten im Mittelpunkt.
Moderation und Gespräch: Prof. Dr. Stefan A. Schirm, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Außenpolitik
Gerlinde Groitl leitet das ISS Institut für Sicherheit und Strategie in München und lehrt Internationale Politik an der Universität Regensburg. Ihr letztes Buch analysiert Russlands und Chinas Revisionismus gegen die liberale internationale Ordnung des Westens. Aktuell forscht sie über die transatlantischen Beziehungen. Groitl studierte an der Universität Regensburg, der Kennedy School of Government der Harvard University und der Saïd Business School der University of Oxford. Sie absolvierte wissenschaftliche Gastaufenthalte u.a. an der Johns Hopkins University in Washington, DC, der London School of Economics and Political Science und der Masaryk Universität Brno. Seit 2023 gehört sie dem Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) an. Als Expertin für die geopolitischen Verwerfungen der Gegenwart ordnet sie die internationale Lage regelmäßig in den Medien u. a. bei Phoenix, der NZZ und im ZDF ein.
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Ort
Institut Cervantes
Alfons-Goppel-Straße 7
80539 München
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